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Baugeschichte der Bartholomäuskirche - 1 Leider gibt es keine Unterlagen für den Grund der Namensnennung. Vermutlich waren schon die 1. und 2. Kirche nach Bartholomäus genannt worden (Übrigens: In unserer Gegend gibt es mehrere Bartholomäuskirchen). Bartholomäus war ein Jünger aus dem 12-er Kreis Jesu. Er predigte – der Legende nach – im Osten, jenseits des römischen Reiches: in Mesopotamien, in Armenien, in Indien. Er starb den Märtyrertod in Albanopolis in Armenien (seine Haut wurde ihm bei lebendigem Leib abgezogen). Ein Fensterbild im Chorraum erinnert an den Namenspatron. Im 12. Jahrhundert gab es schon eine Kirche in Uettingen. Wann sie gebaut wurde, dafür gibt es leider keine Unterlagen. 1212 wird ein Pfarrer „Conrad” für Uettingen erwähnt. Regelmäßig wurde Uettingen kirchlich vom Kloster Holzkirchen, später von Wertheim versorgt. Dafür muss eine Kirche (Kapelle) bestanden haben. Es gibt einige geschichtliche Indizien dafür. Das Turmgeschoß ist spätromanisch, auch das östliche Fenster im Chorraum stammt aus dieser Zeit. Ein Stein mit der Zahl „1427″, heute in der Sakristei, war bis 1906 im Chorraum. Das Sakramentshäuschen in der Sakristei (bis 1906 im Chorraum) stammt aus vorreformatorischer Zeit. Der restaurierte Steinaltar (früher unter dem Barockaltar versteckt) stammt aus dem 12. Jahrhundert. Orgel Der Erbauer war Georg Martin Gessinger (1717 – 1791) aus Rothenburg. Sie wurde 1760 eingebaut, 1880 durch Sigmund F. Braungart, Marktbreit umgebaut und erweitert. 1977/78 wurde sie durch die Firma Steinmeyer, Oettingen restauriert. Der Prospekt ist mit Rokokomuschelwerk verziert, die Pfeifenlabien sind bemalt. Sie ist die einzige erhaltene Gessinger – Orgel in Unterfranken. Emporen Der biblische Bilderzyklus wurde von dem Kunstmaler Pattert aus Kitzingen geschaffen Seitenempore Orgelempore Deckengemälde 1906 wurde von dem Kunstmaler Eulogius Böhler (1861 – 1943) dieses Gemälde geschaffen. Es zeigt die Himmelfahrt Jesu mit dem Missionsbefehl an seine Jünger, umgeben in den vier Ecken durch die Evangelisten. Böhler stammt aus dem badischen Oberland (Bergelungen / Säckingen), mit 18 Jahren ging er nach München um in Abendkursen an der Kunstgewerbeschule zu studieren. Auf seiner Wanderschaft kam er auch nach Würzburg, wurde dort ansässig. Er hat mehrere Kirchen der Umgebung ausgemalt. Bildausschnitte siehe Bildergalerie Kreuzigung Bemerkenswert ist dieses – einzig erhaltene Bild aus der zweiten Kirche. Es wurde in spätgotischem Stil in Öl auf Holz gemalt und stellt die Kreuzigung Jesu dar: Christus wird zwischen den zwei Schächern gekreuzigt, zu Füßen steht Maria Magdalena und Maria in Ohnmacht, von Frauen umgeben. Auch der Hauptmann, Soldaten und Volk sind zu erkennen. Der Maler nennt sich J. J. Sicht, gemalt 1621 (Leider ist nichts sonst von diesem Maler bekannt). weiteres zur Geschichte der Kirche
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